Die Region „Mittleres Ennstal und Ausseerland“ umfasst den Talboden des Ennstales zwischen Niederöblarn und Admont sowie das Mitterndorfer Becken und daran angrenzende Teile der Dachsteingruppe.
Aufgrund der landschaftlichen Voraussetzungen (Tal- und Beckenlagen) und des Niederschlagsreichtums (Nordstaulage) zählt die Region mit rund 730 ha Moorflächen zu den moorreichsten Gebieten der Steiermark. Darunter sind auch Moore von nationaler bis internationaler Bedeutung. Diese bilden – allenfalls extensiv genutzte – Rückzugsräume im ansonsten intensiv genutzten Talboden und sind daher auch im aktuellen Zustand wichtige Lebensräume für seltene und gefährdete Arten. Die Moorflächen beinhalten die FFH-Lebensraumtypen 6410, 7110*, 7120, 7140, 7230 und 91D0*. Als Beispiele für vorkommende Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie sind Liparis loeselii, Leucorrhinia pectoralis und Euphydryas aurinia zu nennen.
© unbekannt Viele Moore in der Region wurden historisch unterschiedlich stark entwässert bzw. durch Torfabbau degradiert.
© unbekannt The “Mittleres Ennstal and Ausseerland” region encompasses the Enns Valley between Niederöblarn and Admont, as well as the Mitterndorf Basin and the adjacent parts of the Dachstein massif.
Due to its topographical features (valleys and basins) and high rainfall (north-facing leeward position), the region, with around 730 ha of peatland, is one of the areas with the highest concentration of mires in Styria. These include mires of national and international importance. They form refuges within the otherwise intensively used valley and are therefore, even in their current state, important habitats for rare and endangered species. The peatland includes the Habitats Directive habitat types 6410, 7110*, 7120, 7140, 7230 and 91D0*. Examples of species listed in Annex II of the Habitats Directive found here include Liparis loeselii, Leucorrhinia pectoralis and Euphydryas aurinia.
© unbekannt Many of the region’s peatland have, over time, been drained to varying degrees or degraded by peat extraction.
Mag. Martin Klipp,
Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 13 Umwelt und Raumordnung, Referat Naturschutz
martin.klipp@stmk.gv.at
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