
Das Projektteam trifft sich in Admont
Im Mai reiste das AMooRe-Team in die Steiermark. Martin Klipp, unser steirischer Projektpartner, hatte zum halbjährlichen Treffen der Steuerungsgruppe nach Admont eingeladen.

Im Mai reiste das AMooRe-Team in die Steiermark. Martin Klipp, unser steirischer Projektpartner, hatte zum halbjährlichen Treffen der Steuerungsgruppe nach Admont eingeladen.

Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni rückt das BMLUK die Bedeutung intakter Moore in den Fokus. Moore zählen zu den wertvollsten Naturräumen Österreichs. Sie speichern Wasser, schützen das Klima und bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen wichtigen Lebensraum. Mit dem Projekt LIFE AMooRe setzt Österreich seit 2024 die bislang größte Initiative zur Wiederherstellung von Mooren um.

Das rund 0,5 Hektar große Niedermoor Mesmerried wurde erfolgreich restauriert. Am 26. Mai 2026 besichtigten Landesrat Christian Gantner und Bürgermeister Wolfgang Lässer gemeinsam mit allen an der Umsetzung Beteiligten die fertiggestellte Fläche, die im Rahmen von LIFE AMooRe wiedervernässt wurde.

Mit der Moosflora von Österreich liegt nun ein neues Referenzwerk vor, das für Moorforschung und Naturschutz gleichermaßen bedeutsam ist. Einer der Autoren ist Christian Schröck, fachlicher Leiter von LIFE AMooRe. Ein guter Anlass, um zu erklären, warum Moose für unsere Arbeit unverzichtbar sind.

Im Citizen Science Projekt Moordetektive werden junge Menschen zu echten Forscher:innen gemacht und das mitten in Vorarlbergs wertvollsten Lebensräumen – den Mooren. Über 50 Schüler:innen an fünf Vorarlberger Schulen waren auch in diesem Jahr aktiv als Moordetektive unterwegs. Das Projekt fördert nicht nur wissenschaftliche Kompetenzen, sondern auch Naturerfahrung und Bewusstsein für den Naturschutz.

Ein großer Moment für LIFE AMooRe und den Moorschutz in Tirol: In Nösslach bei Gries am Brenner wurde die erste LIFE AMooRe Fläche erfolgreich revitalisiert. Am 23. Oktober 2025 präsentierten Umweltlandesrat René Zumtobel und Projektpartner Felix Lassacher die revitalisierte, 1,7 Hektar große Moorfläche.

Am 26. September 2025 stellten die Universität Wien und die HBLFA Raumberg-Gumpenstein erste Ergebnisse zu Treibhausgasmessungen aus Mooren in im Ennstal vor. Beim Workshop wurden erste Erkenntnisse geteilt und nächste Projektschritte gemeinsam geplant.
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