Was genau machen die Moordetektive?
Die Schüler:innen werden selbst zu „Naturdetektiven“ und erforschen Moorstandorte in der Umgebung ihrer Schule. Begleitet von Biolog:innen führen sie Monitorings typischer Zeigerarten durch und erkunden die Tierwelt in Wassergräben und Streuwiesen. Im Rheintal stehen die Beobachtung der Sumpf-Gladiole und der Sibirischen Schwertlilie im Zentrum während im Bregenzerwald der Rundblättrige Sonnentau und die Mehl-Primel von den Moordetektiven gezählt und dokumentiert werden. Neben dem Monitoring erkunden die Schüler:innen mit Kescher, Lupe und Bestimmungsschlüssel die Tierwelt von Tümpeln, Teichen und Wassergräben.
Besonders wertvoll: Die meisten Monitoring-Flächen liegen außerhalb von Schutzgebieten. So entstehen Daten an Orten, die nicht regelmäßig kontrolliert werden. Die erhobenen Informationen erfüllen wissenschaftliche Qualitätsstandards und können von Behörden und Forschungseinrichtungen genutzt werden. Über die Jahre entsteht so eine solide Grundlage für den Erhalt dieser einzigartigen Lebensräume.
Mehr dazu unter: www.Moordetektive.at